JAW - Jotta
Täter - Opfer - Ausgleich
JAW wurde vor langem geboren. In hochschwarzwälderischen Gefilden herangezüchtet, stellte er bald fest, dass nette, zuvorkommende und couragierte Menschen in dieser Welt überwiegend Scheisse fressen. Deswegen wurde aus dem kleinen pausbäckig bürgerlichen Jungen mit dem Kobe-Bryant T-Shirt eine zynistische, um Aufmerksamkeit flehende, wütende und aus dem Visier des menschlichen Augenapparats unnötig wirkende Kreatur, die mit ihrer Musik vor allem eins versucht: Wutanfälle, die die Unversehrtheit des zwischenmenschlichen Umfelds gravierend in Mitleidenschaft ziehen könnten, durch den Ausdruck von Musik zu verhindern. Medikamente frühstückt der gute wie Haferflocken, natürlich nur, um im Endeffekt darüber rappen zu können, wie verrückt und psychisch krank er doch ist. Das funktioniert wiederum blendend und auch auf der Straße wird er manchmal von schamlos jubilierenden Menschenmassen begrüßt, die mit ihm Saunabesuche abhalten wollen oder gerne mal ein Picknick unternehmen würden. Nunja, vielleicht kann man seine Musik als eine Art Weg aus dem Wahnsinn beschreiben…